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Die vierzig Tage des Musa Dagh
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Thema des Romans ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Genozid, den die jungtürkische Regierung an den Armeniern im Kriegsjahr 1915 beging. Erzählt wird das Schicksal der armenischen Bevölkerung rund um den Berg Musa Dagh, die vor der osmanischen Vernichtung auf die Höhe des Berges flieht, angeführt von einem hochrangigen Offizier, der als Armenier in der türkischen Armee gedient hatte und die nötigen militärischen Kenntnisse besitzt, um der türkischen Übermacht erfolgreich so lange Widerstand entgegensetzen zu können, bis die Überlebenden auf einem französischen Kriegsschiff aufgenommen und nach Ägypten in Sicherheit gebracht werden können. In vielen Einzelepisoden schildert Werfel Not, Gewalt und Entbehrungen der verzweifelt um ihr Überleben Kämpfenden. Die Geschichte ist historisch verbürgt und ein "Muss" für jeden, der sich mit der Geschichte ethnischer Säuberungen beschäftigt.

Anbieter: buecher
Stand: 01.12.2020
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Die vierzig Tage des Musa Dagh
39,10 € *
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Thema des Romans ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Genozid, den die jungtürkische Regierung an den Armeniern im Kriegsjahr 1915 beging. Erzählt wird das Schicksal der armenischen Bevölkerung rund um den Berg Musa Dagh, die vor der osmanischen Vernichtung auf die Höhe des Berges flieht, angeführt von einem hochrangigen Offizier, der als Armenier in der türkischen Armee gedient hatte und die nötigen militärischen Kenntnisse besitzt, um der türkischen Übermacht erfolgreich so lange Widerstand entgegensetzen zu können, bis die Überlebenden auf einem französischen Kriegsschiff aufgenommen und nach Ägypten in Sicherheit gebracht werden können. In vielen Einzelepisoden schildert Werfel Not, Gewalt und Entbehrungen der verzweifelt um ihr Überleben Kämpfenden. Die Geschichte ist historisch verbürgt und ein "Muss" für jeden, der sich mit der Geschichte ethnischer Säuberungen beschäftigt.

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Stand: 01.12.2020
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Wenn das der Führer sähe ... Von der Hitler-Jug...
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Jacqueline Roussety lässt in ihrem Roman "Wenn das der Führer sähe ..." das schlesische Mohrau wieder lebendig werden: den Alltag in den 30er Jahren, die schlesischen Bräuche, die Jahreszeiten - und das erste Automobil. Doch von 1932 bis 1945 halten die nationalsozialistischen Ideologien auch in Schlesien Einzug und beeinflussen besonders die jungen Menschen. Walter Gröger war eines ihrer Opfer, Hans Filbinger, der Mann, der sein Todesurteil vergaß. Doch Walters Schwester vergaß nie ...Schlesien in den 30er Jahren. Walter Gröger und seine Schwester Johanna wachsen behütet in Mohrau auf. Doch nach und nach zerstört der aufkeimende Nationalsozialismus die friedliche Idylle. Trotzdem zieht Walter Gröger freiwillig in den Krieg: Diese Gier nach Abenteuer, nach Heldentum! Er wird auf die "Scharnhorst" geschickt - das große deutsche Kriegsschiff. Schnell wird aus dem Jugendtraum ein Albtraum. Am 26. Dezember 1943 wird die "Scharnhorst" von der britischen Marine versenkt. Die Familie trauert, als überraschenderweise ein Brief von Walter aus dem Wehrmachtsgefängnis eintrifft. Er war nach einer durchzechten Weihnachtsfeier nicht auf sein Schiff zurückgekehrt ... Daraufhin wird er wegen Fahnenflucht verhaftet und 1945 erschossen.Mitverantwortlich für das Todesurteil war Dr. Hans Karl Filbinger, der spätere Ministerpräsident Baden-Württembergs. Die Sätze, mit denen er versuchte, seine Taten zu rechtfertigen, erschüttern noch heute: "Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein."Im hohen Alter erzählt Johanna Gröger die Geschichte vom ungerechten Tod ihres Bruders. Die Autorin Jacqueline Roussety war tief berührt von dem Kampf der alten Frau um die Würde ihres Bruders, der in diesem apokalyptischen Krieg einen sinnlosen Tod sterben musste. Ein Schicksal, das viele andere Soldaten, aber auch Männer in Zivil, Frauen und Kinder erlitten."Walter Gröger - er stand für mich stellvertretend für 30 000 wegen Desertion verurteilter Wehrmachtsoldaten, davon etwa 20 000 Urteile vollstreckt, verhängt von deutschen Richtern gegen junge Männer, die sich gegen diesen aussichtslosen Krieg entschieden hatten. ... Demgegenüber stand ein Mann, der 93 Jahre alt werden durfte, immer gut gelebt hat, in der Politik tätig war - selbst nachdem er hatte zurücktreten müssen. Die Lebensläufe von Walter Gröger (1922-1945) und Dr. Hans Karl Filbinger (1913-2007) konnten nicht unterschiedlicher sein. Ihrer beider Begegnung im März 1945 zog für den einen eine "politische Affäre" nach sich, für den anderen bedeutete sie den frühen, aus heutiger Sicht ungerechten Tod." (Jacqueline Roussety)

Anbieter: Dodax
Stand: 01.12.2020
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